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Was macht den Pflegeberuf attraktiv?

Ergebnisse einer Online-Umfrage

Anderen Menschen helfen, Ältere und Kranke unterstützen, ihnen Zuwendung geben und durch die Pflege mehr Selbständigkeit ermöglichen bzw. an der Heilung ihrer Krankheiten beteiligt sein – mit diesen ideellen Zielen haben sich Pflegende größtenteils für ihren Beruf entschieden. Im Arbeitsalltag ziehen sie aus unterschiedlichen Faktoren Motivation und Bestätigung.

Pflegeberuf attraktivVor allem das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, bestärkt Pflegende immer wieder in ihrem Beruf. Auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen, Freude an der Arbeit sowie die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten, werden von vielen positiv gewertet. „Es ist ein Beruf, in dem man täglich sieht, was man bewirkt, in dem man sich als ganzer Mensch mit seinem Wissen, Können und sozialen Fähigkeiten einbringen kann.“1

85 Prozent der Pflegekräfte sind stolz auf ihre Arbeit – insbesondere weil sie

  • gebraucht werden.
  • Menschen helfen, begleiten, unterstützen und beraten.
  • eine hohe Verantwortung tragen und das Leben anderer maßgeblich beeinflussen.
  • mit kleinen Dingen manchmal Großes bewirken.
  • über ein in vielen Berufsjahren erworbenes breitgefächertes Wissen und Können verfügen.
  • sich mit den essentiellen Dingen des Lebens beschäftigen.
  • einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Die Pflegenden sind in ihrem Beruf stark gefordert, erhalten aber auch viel zurück – allerdings nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Daran hapert es mittlerweile jedoch vielfach: Vor allem Zeit- und Personalmangel sowie ungenügende Entlohnung werden von den Pflegenden kritisiert. Nur knapp die Hälfte von ihnen würde sich mit dem heutigen Wissen wieder für den Pflegeberuf entscheiden bzw. jungen Menschen dazu raten.

Das sind einige Ergebnisse aus der Online-Umfrage „Was beschäftigt Pflegekräfte?“, die die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Scharfenberg, MdB, im Frühjahr 2016 unter Pflegenden durchgeführt hat und an der rund 4.500 Pflegekräfte - von der Schülerin bis zur Pflegedienstleitung - teilgenommen haben. Neben Motivatoren und Belastungen im Berufsalltag werden im Auswertungsbericht auch Veränderungswünsche der Pflegenden beschrieben.

1: Elisabeth Scharfenberg, MdB: „Was beschäftigt Pflegekräfte?"; S. 17

Topics: Personalentwicklung, Pflege

Schlagwörter: Pflegeausbildung, Pflegequalität

Von: Elke Paxmann

Elke Paxmann ist freie Redakteurin mit dem Schwerpunkt Gesundheitswesen. Dazu hat sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus Erfahrungen sammeln können, u. a. als Pressesprecherin eines Krankenhausverbundes und als Redaktionsleiterin des Magazins „Klinik – Wissen – Managen“.


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